Back to the place where it all began.

Lange war ich auf der Suche. Ich habe es die Unbeschwertheit, die Leichtigkeit und die Sorgenlosigkeit im Zusammensein mit meinen Pferden genannt. Das, was ich in meiner Kindheit hatte.

Und fragen wir hier ein wenig weiter, wonach ich wirklich gesucht habe – nennen wir es doch einfach Glück.

Ich war auf der Suche nach dem Glück. Nicht das was für einen kurzen Moment anhält und am nächsten Tag wieder weg ist. Das was bleibt, das langfristige nachhaltige Glück. Ich war auf der Suche danach, wonach- wenn wir ehrlich sind-  wir alle im Leben suchen.

Ich habe meine Pferde gebraucht, um das Glück zu finden –

nein, nicht um glücklich zu sein, sondern um zu erkennen, dass ich es bin.

Die größte Chance & Inspiration...

… ist das Leben selbst. Wir nehmen es nur oft noch nicht wahr. 

 Jede Entscheidung und jede Begegnung in meinem Leben hat mich heute hierher zurückgebracht. 

Maktub- es steht geschrieben. Ich glaube manche Begegnungen oder "Ereignisse" im Leben sind vorherbestimmt- doch wie wir darauf reagieren und wie wir uns entscheiden damit umzugehen formt den weiteren Weg. Das Leben ist ein Wechselspiel aus Schicksal und der eigenen Verantwortung diese Möglichkeiten, die es uns bietet auch zu nutzen. 

Es ist eine Kunst dem Universum zu vertrauen, die Kontrolle über das, was passiert, loszulassen, ohne die Verantwortung für das eigene Leben aufzugeben. Paradox, aber wahr. Denn genau hier beginnt Freiheit.

Einfach "Sein"               

 Wie geht das bitte?!

Oh believe me.

Ich war Meisterin darin, Leistung zu bringen.
Meisterin darin, mir keine Auszeit zu gönnen.
Darin, im Mangel zu leben.
Darin, mir nicht zu erlauben, einfach einmal nichts zu tun.

Ich war Meisterin im Müssen.
Im Sollen.
Darin, mich unter Wert zu verkaufen.

Mich zu verbiegen.
Verantwortung für andere zu tragen..
Zu regulieren, zu beruhigen, zu klären.
Zu funktionieren.

In ständigen Sorgen zu leben und alles zu analysieren.

Und weißt du, was ich dabei vergessen habe?

Wer oder was ich wirklich bin.

Aber ich habe mich erinnert. 

Das Leben mit meinen Pferden ist...

ist echt geworden.
Die Verbindung ist so pur, so ehrlich, so tief.

Es gibt nichts mehr, was ich erreichen muss, und nichts, was meine Pferde leisten müssen.

Und aus dieser Basis heraus kann ich mir trotzdem Lektionen erarbeiten – aber dabei steht nicht das im Vordergrund, sondern etwas ganz anderes: immer die Beziehung.

Pläne ändern sich dadurch recht schnell. Neue Impulse kommen, und ich habe gelernt zuzuhören und das anzunehmen.

Und genau das, was aus diesen Momenten entsteht und was von meinen Pferden zurückkommt, ist so viel wertvoller als jeder Pokal, jede Schleife oder jeder Erfolg im Außen.

Es ist Vertrauen und Verbindung.

Es ist echt, es ist tief. Es ist jetzt.
Das Schönste überhaupt.

Der Frequency Shift...

Natürlich: Es gibt immer noch Situationen, die mich stressen. Momente, in denen ich Angst habe. Und einiges, das ich in meinem Leben gerne noch verändern möchte.

Aber: Ich habe gelernt, bewusster damit umzugehen. Mich nicht mehr in Gefühlen oder in anderen Menschen zu verlieren oder meine Handlungen danach auszurichten. Mich nicht mehr zu verbiegen, um es jedem recht zu machen.

Bewusst zu entscheiden, wo ich meine Energie hingeben möchte – und wo nicht mehr.

Ich habe gelernt, Verantwortung für mich selbst zu übernehmen. Nicht mehr andere – egal ob Mensch, Pferd, Job oder was auch immer – dafür verantwortlich zu machen, wie ich mich fühle.

Meine Grenzen zu halten. Dynamiken zu erkennen, die mir schaden – und mich daraus zu lösen.

Genau das ist es was ich heute weitergeben möchte!

Das ist der Frequency Shift.
Das ist Freiheit.

„Echte Präsenz entsteht nicht durch reines Denken, sondern durch das bewusste Erleben und Fühlen des Moments.“ 

Hans Dieter Trayer